Zutaten
Kochutensilien
Methode
- Ofen und Kraut vorbereiten: Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein großes Backblech mit Backpapier belegen. Vorgegartes Sauerkraut in ein Sieb geben, abtropfen lassen und portionsweise mit sauberen Händen kräftig ausdrücken. Lange Fäden grob zerschneiden. Das Kraut soll locker und feucht, aber nicht tropfnass sein.
- Dressing anrühren: Cornichons sehr fein würfeln. Mit Mayonnaise, Schmand, Ketchup, Senf, Meerrettich und Worcestersauce verrühren. Mit schwarzem Pfeffer abschmecken. Zusätzliches Salz ist meist nicht nötig; Pastrami, Käse und Kraut würzen bereits.

- Sandwiches schichten: Alle Brotscheiben auf einer Seite dünn mit der weichen Butter bestreichen. Vier Scheiben mit der Butterseite nach unten auf das Blech legen. Die Oberseiten mit je etwa einem Esslöffel Dressing bestreichen. Je eine dünne Käsescheibe, 75 g Pastrami, ein Viertel des ausgedrückten Krauts und eine weitere Käsescheibe darauflegen. Die übrigen Brotscheiben innen dünn mit Dressing bestreichen und mit der Butterseite nach oben aufsetzen. Leicht andrücken.

- Im Ofen rösten: Das Blech auf mittlerer Schiene in den heißen Ofen schieben. Sandwiches zunächst etwa 7 Minuten rösten. Mit einem breiten Pfannenwender vorsichtig umdrehen; den Deckel dabei mit einem zweiten Wender halten. Weitere 5–8 Minuten rösten, bis beide Brotseiten goldbraun und knusprig sind und der Käse geschmolzen ist. Je nach Brot und Ofen kann es etwas länger dauern.
- Halbieren und servieren: Die heißen Sandwiches kurz setzen lassen, dann mit einem Sägemesser diagonal halbieren. Sofort servieren. Übriges Dressing separat dazugeben, statt es zusätzlich in die Brote zu füllen.

Notizen
Die 35 Minuten sind ein Richtwert inklusive parallelem Vorheizen. Die Angaben gelten für vorgegartes Sauerkraut und verzehrfertige Pastrami; keine rohe Rinderbrust verwenden. Für vier Sandwiches ein ausreichend großes Blech benutzen, andernfalls in zwei Durchgängen arbeiten und mehr Zeit einplanen. Dressing sparsam auftragen; Reste separat reichen. Am besten frisch essen. Mit Gouda statt Emmentaler wird der Geschmack milder.
