Nur zuverlässig als essbar bestimmte, frische Maronenröhrlinge verwenden. Apps und Fotos ersetzen keine sichere Bestimmung; bei Unsicherheit vor der Zubereitung eine Pilzberatungsstelle fragen. Lose Erde mit einer Bürste entfernen, Stielenden und beschädigte Stellen wegschneiden. Verdorbene Pilze aussortieren. Größere Pilze in 5–8 mm dicke Scheiben schneiden; kleine, feste Exemplare passend halbieren. Feuchte Oberflächen trocken tupfen.
Eine breite Pfanne bei mittlerer bis kräftiger Hitze erhitzen. Falls die Oberfläche es erfordert, etwas vom Öl hineingeben. Pilze locker in einer Lage verteilen. Bei Platzmangel zwei Portionen in zwei Pfannen parallel oder nacheinander braten. Öl, Butter und Schalotte auf die Portionen aufteilen. Die 18 Minuten Bratzeit gelten pro Durchgang; nacheinander verlängert sich die Gesamtzeit.
Austretende Flüssigkeit ohne Deckel verdampfen lassen. Gelegentlich behutsam wenden und die Schnittflächen zwischendurch ungestört bräunen lassen. Bei Bedarf das restliche Öl ergänzen. Jede Portion mindestens 15 Minuten tatsächlich garen, gerechnet ab dem hörbaren Braten beziehungsweise Köcheln der Pilzflüssigkeit. Das Vorheizen zählt nicht mit. Werden die Pilze früh dunkel, Hitze reduzieren und weitergaren.
Sobald überschüssige Flüssigkeit verschwunden ist, für die letzten etwa 3–4 Minuten Butter und Schalotte zugeben. Bei mäßiger Hitze weiterbraten, bis die Schalotte weich ist. Insgesamt etwa 18 Minuten Bratzeit einplanen und die Mindestgarzeit pro Portion einhalten. Gegen Ende mit Salz und Pfeffer würzen, nach vollständigem Garen abschmecken.
Die durchgehend heißen, zarten Pilze vom Herd nehmen. Petersilie unterheben und sofort servieren. Bei getrennten Portionen erst die vollständig gegarten Pilze zusammengeben.