350–400 g entkernten Hokkaido-Kürbis mit Schale würfeln und auf einem Blech bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 25 Minuten weich rösten. Abkühlen lassen, fein pürieren und danach 250 g Püree abwiegen. Das Püree soll dick sein, nicht flüssig.
Mehl und Trockenhefe mischen. Püree, Salz, Öl und zunächst 60 ml lauwarmes Wasser zugeben. 8–10 Minuten kneten. Nur wenn der Teig fest oder bröselig bleibt, Wasser esslöffelweise bis höchstens weitere 40 ml zugeben. Der Teig soll weich, elastisch und leicht klebrig sein, aber seine Form halten.
Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist und ungefähr das Anderthalbfache Volumen erreicht hat.
Den Teig auf leicht bemehlter Fläche sanft zu einem ovalen Laib formen, dabei nicht kräftig entgasen. Auf Backpapier legen, nach Wunsch mit Kürbiskernen bestreuen und abgedeckt weitere etwa 30 Minuten gehen lassen, bis er deutlich luftig wirkt.
Den Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Laib nach Wunsch einschneiden und 10 Minuten backen. Dann auf 190 °C reduzieren und weitere 30–35 Minuten backen, bis die Kruste kräftig goldbraun ist.
Den Laib auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Durchgebackenes Brot klingt beim Klopfen auf die Unterseite hohl; mit einem Thermometer liegt die Kerntemperatur ungefähr bei 96–98 °C. Erst nach dem Auskühlen anschneiden.