Hähnchen nicht waschen. Sehr feuchte Oberflächen bei Bedarf mit Einmal-Küchenpapier abtupfen und das Papier sofort entsorgen. Das Fleisch auf einem eigenen Brett in etwa 3 cm große, möglichst gleichmäßige Würfel schneiden. Rohes Fleisch von verzehrfertigen Lebensmitteln trennen; Hände, Messer und Arbeitsfläche anschließend gründlich reinigen.
Öl, Zitronensaft, Zitronenschale, Knoblauch, Paprika, Oregano, Salz und Pfeffer verrühren. Mit dem Hähnchen vermischen und abgedeckt etwa 30 Minuten im Kühlschrank marinieren.
Den Grill während der Marinierzeit für mittlere bis hohe direkte Hitze vorheizen und daneben eine kühlere Zone einrichten. Den Rost säubern und leicht einölen.
Die Hähnchenwürfel auf ungefähr acht flache Metallspieße verteilen. Kleine Abstände lassen und die Stücke nicht fest zusammendrücken. Überschüssige Marinade abtropfen lassen. Marinade mit Rohfleischkontakt entsorgen und nicht zum Servieren verwenden.
Die Spieße über direkter Hitze grillen, zunächst bis sich die erste Seite vom Rost löst. Anschließend etwa alle 2–3 Minuten wenden. Werden die Kanten zu schnell dunkel oder entstehen Flammen, in die kühlere Zone wechseln und dort weitergaren. Rund 10–12 Minuten Gesamtgrillzeit sind nur eine Orientierung.
Mit einem sauberen Thermometer die dicksten Stücke prüfen, bei unterschiedlichen Grillzonen an mehreren Spießen. Die Messspitze seitlich in die Fleischmitte führen, ohne Metallspieß oder Rost zu berühren. Das Fleisch muss an allen Stellen einschließlich des Kerns mindestens 70 °C erreichen und für 2 Minuten auf mindestens dieser Temperatur bleiben. Bei Bedarf in der kühleren Zone weitergaren und kontrollieren; die Grillzeit kann sich verlängern. Die Sonde nach Kontakt mit noch nicht durchgegartem Fleisch vor erneuter Messung reinigen.
Erst nach vollständig erreichtem Temperatur-Zeit-Ziel die Spieße mit sauberem Besteck auf einen sauberen Teller legen. 2–3 Minuten ruhen lassen; diese Ruhezeit ersetzt die vorherige Haltezeit nicht.
Nach Wunsch mit Petersilie und Zitronenspalten servieren.