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Gefrorene Gemüsebrühepaste in kleinen Würzportionen
Lukas Weber

Gemüsebrühepaste einfrieren: kleine Würzportionen für den Vorrat

Möhren, Sellerie, Lauch und Zwiebeln werden weich gedünstet, fein püriert und in kleinen Portionen eingefroren. Diese Gemüsebrühepaste ist nur sparsam gesalzen. Ihre Lagerung beruht auf der Tiefkühlung, deshalb wandert sie nach dem Abkühlen direkt ins Gefrierfach.
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Abkühlen und Durchfrieren 9 Stunden
Gesamtzeit 9 Stunden 50 Minuten
Portionen: 24 Würzportionen à etwa 25–30 g

Zutaten
  

  • 250 g Möhren geputzt gewogen
  • 200 g Knollensellerie geschält gewogen
  • 150 g Lauch gründlich gewaschen, geputzt gewogen
  • 100 g Zwiebeln geschält gewogen
  • 20 g Petersilie gewaschen, samt zarten Stielen
  • 15 ml Rapsöl
  • 100 ml Wasser bei Bedarf wenig zusätzlich
  • 10 g Salz
  • ½ TL getrockneter Thymian
  • ¼ TL schwarzer Pfeffer

Kochutensilien

  • Breiter Topf mit Deckel, etwa 24 cm Durchmesser und mindestens 3 l Inhalt
  • Stabmixer oder hitzegeeigneter Mixer nach Herstellerangaben
  • Zwei flache hitzefeste Behälter und Schüssel für kaltes Wasserbad
  • Gefriergeeignete Portionsformen mit insgesamt etwa 24 Mulden à 30 ml oder entsprechend mehr kleineren Mulden
  • Gefriergeeignete luftdichte Dose oder Gefrierbeutel
  • Küchenwaage

Methode
 

  1. Gemüse fein schneiden: Möhren, Sellerie, Lauch und Zwiebeln gründlich putzen. Erst danach die angegebenen 700 g Gemüse abwiegen. Alles in kleine, höchstens etwa 5 mm große Stücke schneiden; Möhren und Sellerie alternativ grob raspeln. Petersilie samt zarten Stielen fein hacken.
    Fein geschnittene Möhren, Sellerie, Lauch und Zwiebeln
  2. Gemüse weich dünsten: Öl im breiten Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebeln und Lauch 3 Minuten unter Rühren anschwitzen, ohne sie stark zu bräunen. Möhren und Sellerie zugeben und 2 Minuten mitdünsten. 100 ml Wasser, Salz, Thymian und Pfeffer ergänzen. Zugedeckt bei kleiner bis mittlerer Hitze etwa 15 Minuten garen, dabei mehrfach umrühren. Falls es ansetzt, esslöffelweise Wasser ergänzen. Das Gemüse muss vollständig weich sein; bei Bedarf länger garen.
  3. Pürieren und eindicken: Petersilie einrühren und 2 Minuten mitgaren. Topf vom Herd nehmen und mit dem Stabmixer vorsichtig fein pürieren. Spritzer vermeiden; bei Verwendung eines Standmixers die Herstellerhinweise für heiße Speisen beachten. Die Paste nochmals 3–5 Minuten unter häufigem Rühren offen erhitzen, bis sie dick und löffelbar ist. Sie soll keine trockene Kruste bilden. Je nach Wasserverlust entstehen ungefähr 650–750 g, nicht eine garantierte exakte Menge.
    Weiche Gemüsepaste wird im Topf püriert
  4. Zügig abkühlen: Heiße Paste sofort auf zwei saubere flache Behälter verteilen, höchstens etwa 2 cm hoch. Behälter in ein kaltes Wasserbad stellen, ohne dass Wasser in die Paste gelangt, und mit sauberem Löffel gelegentlich rühren. Anschließend abgedeckt im Kühlschrank vollständig kalt werden lassen. Dafür etwa 60 Minuten einplanen; bei Bedarf länger im Kühlschrank kühlen. Keinesfalls zum Auskühlen stundenlang bei Raumtemperatur stehen lassen. Spätestens innerhalb von zwei Stunden nach dem Kochen muss sie gekühlt sein.
  5. In kleinen Portionen durchfrieren: Kalte Paste auf gefriergeeignete Mulden verteilen, etwa 25–30 g je Portion, und glatt streichen. Bei rund 700 g ergeben sich ungefähr 24 Portionen; Zahl und Gewicht hängen von Endmenge und Form ab. Abdecken und bei −18 °C oder kälter mindestens 8 Stunden, am besten über Nacht, durchfrieren lassen. Erst wenn die Portionen fest sind, ausformen und sofort in eine luftdichte Gefrierdose oder einen Gefrierbeutel umfüllen. Mit Inhalt, Datum und ungefährem Portionsgewicht beschriften.
    Kalte Gemüsebrühepaste wird in kleine Gefriermulden verteilt
  6. Gefrorene Paste verwenden: Je nach gewünschter Gemüseintensität zunächst eine 25–30-g-Portion direkt in etwa 250 ml heißes Wasser, Suppe oder Sauce geben. Unter Rühren aufkochen und mindestens 2 Minuten sprudelnd kochen lassen, bis die Paste vollständig verteilt und durcherhitzt ist. Danach erst das fertige Gericht abschmecken. Die verdünnte Paste enthält sichtbare feine Gemüsebestandteile und ergibt keine klare Brühe. Nur die benötigten Portionen entnehmen und den Rest sofort zurück ins Gefrierfach legen.

Notizen

Vorratsrezept: ungefähr 24 kleine Würzportionen, kein Hauptgericht für 24 Personen. Die Ausbeute schwankt mit dem Wasserverlust; Portionen bei Bedarf wiegen.
Gesamtzeit rund 9 Stunden 50 Minuten: 20 Minuten Vorbereitung + 30 Minuten Garen + 60 Minuten Abkühlen + mindestens 8 Stunden Durchfrieren. Über Nacht kann es länger dauern.
Die 10 g Salz konservieren dieses Rezept nicht. Kein Vorratsglas bei Raumtemperatur, kein Einkochrezept und keine Lagerung unter einer Ölschicht.
Bei dauerhaft −18 °C oder kälter als praktische Qualitätsplanung innerhalb von etwa 3 Monaten verbrauchen. Das ist keine mikrobiologisch geprüfte Haltbarkeitsgarantie.
Allergen: Sellerie.